Zum Schulbeginn bekommen viele Kinder ihr erstes eigenes Smartphone. Die Fragen, die danach kommen, stehen in keiner Bedienungsanleitung. In den Filialen von HandyShop.cc nehmen sich die Fachberater:innen dafür Zeit, für Eltern genauso wie für Großeltern.
Am 14. September beginnt in der Steiermark das neue Schuljahr, und in vielen Familien liegt in diesen Tagen ein neues Handy am Küchentisch. Der Kauf ist dabei die einfachste Übung. Schwieriger sind die Fragen, die in den Wochen danach auftauchen. Welche Apps sind für ein Kind in der Volksschule in Ordnung und welche nicht? Was kostet ein Spiel wirklich, das gratis heißt? Wer schreibt dem Kind da eigentlich? Und wie viel Bildschirmzeit ist noch normal?
Einstellen, bevor das Handy übergeben wird
Vieles davon lässt sich gleich am Anfang klären, und zwar dort, wo das Gerät gekauft wird. Auf Wunsch richten die Mitarbeiter das Handy bei der Übergabe gemeinsam mit den Eltern ein. Dazu gehören die Jugendschutzeinstellungen, Altersfreigaben für Downloads, gesperrte Käufe innerhalb von Apps, festgelegte Zeiten für die Nutzung und ein Blick darauf, wer das Kind in Chats überhaupt erreichen kann. Das ist keine Überwachung, sondern schlicht ein Rahmen, der zum Alter passt und der später mitwachsen kann.
Kettenbriefe, Gratisspiele und Nachrichten von Fremden
Der zweite Teil ist der wichtigere und der lässt sich nicht einstellen. Kinder bekommen Kettenbriefe, die ihnen Angst machen. Sie erhalten Anfragen von Unbekannten, stoßen auf Videos, die sie nicht sehen wollten, oder klicken auf ein Gewinnspiel, das nach der Handynummer fragt. Entscheidend ist, dass ein Kind in so einem Moment weiß, dass es fragen darf, ohne dass ihm sofort das Handy weggenommen wird. Wer als Elternteil selbst unsicher ist, kann sich in der Filiale erklären lassen, worauf zu achten ist.
Dieselben Maschen treffen auch die Großeltern
Auffällig ist, wie ähnlich die Fälle über die Generationen hinweg sind. Was beim Kind als Gewinnspiel daherkommt, erreicht die Großmutter als angebliche Paketbenachrichtigung oder als Nachricht mit der Anrede Hallo Mama, in der jemand um Geld für ein neues Handy bittet. Eine Regel hilft in fast allen Fällen. Wer zur Eile drängt, zu einem Link oder zur Weitergabe eines Codes auffordert, will nichts Gutes. Für Seniorinnen und Senioren bietet HandyShop.cc eigene Schulungen an, in denen Smartphone und Tablet in Ruhe erklärt werden und solche Maschen zur Sprache kommen.
Nicht warten, bis etwas passiert ist
Wer unsicher ist, muss damit also nicht allein bleiben. Eine verdächtige Nachricht kann man in der Filiale herzeigen, die Einstellungen am Gerät des Kindes lassen sich gemeinsam durchgehen, und wenn doch einmal etwas schiefgegangen ist, helfen Fachberater:innen beim Aufräumen. Wer sich das Thema in Ruhe und ausführlich erklären lassen möchte, vereinbart am besten einen eigenen Beratungstermin oder einen Schulungsplatz. Vierzehn Filialen in der Steiermark, drei weitere in Kärnten, eine in Niederösterreich, und in jeder davon sitzt jemand, der zuhört.