Mit dem Velvet will LG weg vom bisherigen Design und den Bezeichnungen seiner Smartphones – und setzt dabei nicht auf Qualcomms Snapdragon 865.

LG hat ein erstes kurzes Video zur neuen Designsprache seiner kommenden Android-Smartphones vorgestellt. Der südkoreanische Hersteller hatte das kommende Modell Velvet Mitte April 2020 erstmals angekündigt, dabei aber noch keine offiziellen Bilder veröffentlicht.

In dem Video ist ein recht dünn wirkendes Smartphone zu sehen, dessen Kameras auf der Rückseite tropfenförmig angeordnet sind. Nur die Hauptkamera ragt ein wenig aus dem Gehäuse hervor, die anderen Objektive sind plan verbaut – ein Unterschied zu den meisten aktuellen Top-Smartphones, deren Kameramodule mitunter 2 mm aus dem Gehäuse ragen.

Auffälliges Designelement des LG Velvet sind die Metallränder, die über die Glasvorder- und -rückseite herausreichen und ein interessantes Stilmittel darstellen. Das Display hat entsprechend einen anderen Eckradius als das Gehäuse, was in dieser auffälligen Form aktuell kein anderer Hersteller so macht.

Schmal wirkendes Smartphone

Am linken und rechten Rand wölben sich sowohl das Glas der Vorderseite als auch das der Rückseite in Richtung Metallrahmen. Dieses Designelement ist nicht neu, Samsung hatte es bei früheren Modellen seiner Galaxy-S-Serie bereits verwendet. Dadurch wirkt das LG Velvet symmetrisch.

Das Display hat einen recht schmalen Rahmen. Am oberen Rand ist mittig eine sehr kompakte Notch verbaut, in der sich die Frontkamera befindet. Technische Daten zur Kamera hat LG noch nicht veröffentlicht; generell ist über die Ausstattung des Velvet noch wenig bekannt.

Lediglich zum Chipsatz hat sich der Hersteller geäußert: Im Velvet wird Qualcomms Snapdragon 765 zum Einsatz kommen, also ein SoC der Oberklasse mit integriertem 5G-Modem. Noch nicht bekannt ist das Veröffentlichungsdatum des LG Velvet. Künftig will LG seinen Smartphones wieder Namen anstelle von Zahlen-Buchstabenkombinationen geben.

via golem.de