Aus T-Mobile und UPC wird Magenta

Der Mobilfunkbetreiber T-Mobile Austria hat den Ende 2017 übernommenen Kabelnetzbetreiber UPC bereits vor einigen Monaten voll integriert – nun bekommt das neue Unternehmen auch einen neuen Namen: Ab sofort werden die Produkte unter der Marke „Magenta“ angeboten, das neue Unternehmen heißt „Magenta Telekom“.

T-Mobile sei eine starke Mobilfunkmarke, UPC stehe für Breitbandinternet, aber keine der beiden Marken habe das gesamte Produktspektrum repräsentiert, „darum haben wir uns entschieden, auf die neue Marke zu gehen“, sagte T-Mobile-Chef Andreas Bierwirth gestern bei einer Pressekonferenz in Wien. „Formaljuristisch“ heiße das neue Unternehmen „Magenta Telekom“, ein „T“ im Logo habe man behalten, um auf die Mutter Deutsche Telekom zu verweisen.

20 Mio. für neue Markenausrichtung

Kosten werde das Re-Branding „knapp unter 20 Millionen“, sagte Bierwirth. Das Integrationsbudget für die technische Zusammenführung der beiden Unternehmen sei deutlich höher. „Die Marke T-Mobile wird aus dem österreichischen Markt langsam diffundieren. Das wird nicht über Nacht gehen. Insbesondere bei dem Thema technologisches Re-Branding nach innen, also wenn wir die Rechnungen umändern etc., wird das Projekt der Markenänderung noch circa ein Jahr dauern, bis auch in der letzten Ecke T-Mobile dann verschwunden sein wird.“

Telering noch bis Anfang 2020 auf dem Markt

Die Marke Telering werde noch bis Anfang 2020 auf dem Markt verfügbar sein, kündigte Bierwirth an. Den Mitarbeiterstand von derzeit gut 2.500 Leuten will man über die nächsten vier, fünf Jahre reduzieren. „Wir werden sicherlich über 2.000 Mitarbeiter bleiben und wir sinken mit der natürlichen Fluktuation“, so Bierwirth.

Der 7. Mai ist der Stichtag für die bereits angekündigte Umstellung des UPC-Kabelnetzes auf Downloadgeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Die Möglichkeit, auf den Gigabit-Tarif umzusteigen, haben zunächst die UPC-Kunden in Wien, in den anderen Bundesländern wird das Bandbreiten-Angebot ab sofort von bisher maximal 300 Mbit/s auf ein halbes Gigabit erhöht.

via orf.at

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